In der aktuellen Ausgabe der SVIK-relations finden Sie spannende Beiträge sowie News rund um den SVIK sowie das Fachgebiet.
IK Wissen
SVIK/AWP-Arbeitstagung: Betriebsintern über die Pensionskasse kommunizieren
Seit der Einführung des Gesetzes über die berufliche Vorsorge müssen Vorsorgeeinrichtungen ihre Mitglieder bzw. Versicherten systematisch über die Leistungen und Veränderungen der sozialen Einrichtung informieren. Die SVIK/AWP-Arbeitstagung vermittelte den Pensionskassenverantwortlichen, den Spezialisten für die interne Kommunikation, den Führungsverantwortlichen, den Politikern sowie den Sozialpartnern die nötige Orientierungshilfe, um sich gesetzeskonform und gleichzeitig kommunikativ effizient im betrieblichen Umfeld zu behaupten.
SVIK-Regionalgruppe Zürich-Aargau, 27.01.2011, Stäfa ZH
"Interne Kommunikation – Strategisches Handeln oder tägliches Durchwursteln"
Gastgeber: Sonova
Sonova, bei vielen noch bekannt unter dem Namen Phonak, ist die weltweit führende Anbieterin von Hörsystemen. Das Unternehmen hat ein rasantes Wachstum hinter sich: Die Zahl der Beschäftigten ist in 10 Jahren um das Dreifache gestiegen auf heute 7'500 Mitarbeitende. Das stellt eine beachtliche Herausforderung an die interne Kommunikation dar. Um zu erfahren, was andere Unternehmen in solchen Situationen anstellen, liess Sonova bei der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) eine Studie über den Stand der iK in der Schweiz in Auftrag geben.
Karin Hggenmüller, verantwortlich für die interne Kommunikation von Sonova, und Rodolfo Ciucci, Dozent für Kommunikations- und Reputationsmanagement an der FHNW, stellten die Ergebnisse der Studie vor und zeigten Trends auf. Haggenmüller kam dabei zum Schluss, dass auch andere nur mit Wasser kochen, während Ciucci festhielt, eine entwickelte iK sei unentbehrlich, nicht zuletzt für das langfristige Vertrauensmarketing eines Unternehmens. Beide halten fest, dass eine entwickelte interne Kommunikation viel zum guten Gedeihen einer Firma beitrage. Ciucci belegte diese Aussage auch anhand verschiedener Untersuchungen. Investitionen in die iK-Strategie seien deshalb lohnend. (Inge Keller-Hoehl/Daniel L. Ambühl)
